Christian Friedrich Hunold - MENANTES


575 Gedichte und Kurzgeschichten aus 9 Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Namibia, Italien (Südtirol), Portugal, USA, Schweden und Frankreich (Elsass)) sind für den 8. Menantes-Literaturpreis für erotische Dichtkunst eingetroffen. 134 Frauen und 159 Männer beteiligten sich.


Die Jury wird am 19. Mai die 5 Finalisten küren, die dann umgehend benachrichtigt werden.
Der Jury gehören an:
Dr. Cornelia Hobohm - Mitglied des Menantes-Förderkreises
Romina Nikolic - Lesezeichen e.V. - Thüringen
Dirk Löhr - Journalist und Vorstand der Erfurter Herbstlese
Dr. Jens Kirsten - Thüringer Literaturrat
Roman Pliske - Geschäftsführer des Mitteldeutschen Verlages
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Die 5 Finalisten werden zum Lesewettstreit am 18. Juni 2022 in den Kulturpfarrhof Wandersleben eingeladen.
Der Menantes-Literaturpreis für erotische Dichtung ist mit 2.000,00 Euro dotiert. Zudem kürt das Publikum am 18. Juni einen Publikumspreisträger, der 500,00 Euro erhält. Im Mitteldeutschen Verlag erscheint im Nachgang eine Anthologie mit den 30 besten Beiträgen des diesjährigen Wettbewerbs.
Der Band wird im Rahmen der Erfurter Herbstlese am 8. November vorgestellt. Die Finalisten werden in dieser Veranstaltung noch einmal ihre Werke vortragen.

Menantes-Preis für erotische Dichtung 2019 an Autorinnen aus München und Wien vergeben


Sophia Fritz aus München hat den zum siebten Mal vergebenen "Menantes-Preis für erotische Dichtung" gewonnen. Eine Jury hatte aus 832 Gedichten und Kurzgeschichten von 450 Autoren aus 9 Ländern fünf Finalisten ausgewählt, die zum Literatursommerfest am 15. Juni ihre Texte im Kulturpfarrhof in Wandersleben ihre Werke lasen. Sophia Fritz überzeugte die Juroren mit ihrer Kurzgeschichte Neue Männer alte Löcher. Die 1997 in Tübingen geborene Autorin ist Studentin an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Auch ein Publikumspreis wurde vergeben, der in diesem Jahr an die Autorin Barbara Rieger aus Wien für ihre Kurzgeschichte "Ich hätte dich, ich hätte dich so sehr" ging. Die weiteren Finalisten waren Roland Bärwinkel (Weimar), Antje Doßmann (Bielefeld) und Helge Streit (Wien).
Sophia Fritz überzeugte die Jury durch ihre originelle und kreativ-verspielte Sprache. Ihrer Geschichte spürt man den nötigen "Drive" ab, der sich frech und witzig aufbaut. Die Autorin nutzt dabei einen interessanten Wechsel zwischen Hochsprache und deftigen Ausdrücken.
Der Jury gehörten die Lyrikerin Nancy Hünger, Monika Rettig von der Erfurter Herbstlese, Cornelia Hobohm vom Menantes-Förderkreis, Jens Kirsten vom Thüringer Literaturrat und der Leiter des Mitteldeutschen Verlags, Roman Pliske, an.

LP2019Foto: v.l.: Barbara Rieger, Menantes, Sophia Fritz




Hellmuth Opitz mit dem Menantes-Preis für erotische Dichtung 2016 ausgezeichnet


LP

Hellmuth Opitz aus Bielefeld hat den zum sechsten Mal vergebenen „Menantes-Preis für erotische Dichtung“ 2016gewonnen. Eine Jury hatte aus Gedichten und Kurzgeschichten von 507 Autoren aus 16 Ländern fünf Finalisten ausgewählt, die am Samstag Abend ihre Texte im Pfarrhof von Wandersleben bei Gotha lasen..
Das Publikum vergab seinen Preis an Ingrid Svoboda. Die 75jährige Wienerin begeisterte mit konkreter Poesie – einer nahezu dadaistischen Performance von Liebesschwüren, -stöhnen und -klagen, das für viel Heiterkeit und Applaus sorgte. Weitere Finalisten waren Michel Hüttenberger (Stedesdorf), Dagmar Scherf (Friedrichsdorf) und David Lode (Berlin). Die Texte der Finalisten werden im Oktober-Heft der Zeitschrift „Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen“ erstveröffentlicht. Eine Anthologie mit den besten 33 Beiträgen zum Menantes-Preis erscheint im Herbst im quartus-Verlag Bucha bei Jena. Das Preisgeld (2000 EUR für den Menantes-Preis und 500 EUR für den Publikumspreis) wird vom Menantes-Förderkreis der Kirchgemeinde Wandersleben gestiftet.
 

Begründung der Jury für die Preisvergabe:
Liebesgedichte ohne Herz=Schmerz=Pathos, mit unverbrauchten Bildern, leicht wie ein Sommerwind und dennoch präzise, mit überraschenden Wendungen, sinnlich und intelligent – wo gibt es so etwas heute noch? Bei Hellmuth Opitz, der seiner Geliebten aufs schönste die Leviten liest, der die Kirschlust besingt und dem wir das längst überfällige Loblied auf das Etuikleid verdanken. So einfach und grad deshalb zeitlos elegant wie das ärmellose Kleid, das uns an die goldenen 60er Jahre erinnert, sind die Verse dieses Autors. Dafür rühmt ihn die Jury gern und verleiht Hellmuth Opitz den Menantes-Preis für erotische Dichtung 2016.



Uwe Kolbe mit dem Menantes-Preis für erotische Dichtung 2014 ausgezeichnet


Uwe Kolbe und Nancy Hünger

Uwe Kolbe aus Hamburg hat den zum fünften Mal vergebenen "Menantes-Preis für erotische Dichtung" gewonnen.
Eine Jury hatte aus 432 Gedichten und Kurzgeschichten von Autoren aus sieben Ländern fünf Finalisten ausgewählt, die am Samstag, dem 14. Juni 2014, ihre Texte im Pfarrhof von Wandersleben bei Gotha lasen.
Den Publikumspreis errang Nancy Hünger aus Erfurt mit filigranen Gedichten.

Weitere Finalisten waren Bernd Daschek (Berlin), Alex Dreppec (Darmstadt) und Boris Semrow (Berlin).
Finalisten 2014
(v.l.n.r.: Bernd Daschek, Alex Dreppec, Menantes, Uwe Kolbe, Nancy Hünger, Boris Semrow)


Das war der Literaturpreis 2012:

Die Schriftstellerin Ursula Schütt aus Dietzhausen bei Suhl hat mit ihrer Erzählung "Froschkönig" den  "Menantes-Preis für erotische Dichtung" 2012 gewonnen. 505 Autorinnen und Autoren aus 13 Ländern hatten sich mit Gedichten oder Kurzgeschichten an dem Wettbewerb beteiligt, der zum vierten Mal von der Evangelischen Kirchgemeinde Wandersleben und der Thüringer Literaturzeitschrift "Palmbaum" ausgeschrieben wurde.

Finalisten Literaturpreis 2012

Die Finalisten: Ursula Schütt, Bärbel Klässner, Stefan Müser, Sigrid Ruth Stephenson, Veronika Steinböck (für Waltraud Bondiek) (v.l.n.r.).


Der Endausscheid fand vor 200 Besuchern im Pfarrhof von Wandersleben statt. Den Publikumspreis erhielt Waltraud Bondiek (Radebeul) für ihren prickelnden Monolog "Luxus, Stille und Wollust", den die Schauspielerin Veronika Steinböck in Vertretung der erkrankten Autorin gelesen hat. Weitere Finalisten waren Bärbel Klässner (Essen) mit einem Hohelied weiblicher Lust, Stefan Müser (Berlin) mit einer surrealen Erzählung und Sigrid Ruth Stephenson (Bad Oldesloe) mit einem skurrilen Ödipussi-Porträt. Die Wahl fiel nicht nur der Jury, sondern auch den Besuchern schwer, so dass am Ende die winzige Mehrheit einer einzigen Stimme für den Publikumspreis entschied.


Übrigens: Wie spannend erotische Dichtung im Pfarrhof sein kann, das zeigen die Anthologien zu den bisherigen Menantes-Preisen:

Ich siebenhändiger Mann. Erotische Gedichte und Geschichten. 
Hrsg. von Jens-Fietje Dwars, quartus-Verlag Bucha bei Jena 2006, 
ISBN 3-936455-49-X (vergriffen)

wehre dich nicht ...
33 Erotische Gedichte und Geschichten 
Hrsg. von Jens-Fietje Dwars mit Aktfotografien von Hans van Ooyen, quartus-Verlag Bucha bei Jena 2008, ISBN 978-3-936455-65-65

Lob der Jadeflöte
35 Erotische Gedichte und Geschichten 
Hrsg. von Jens-Fietje Dwars mit Zeichnungen von Gerd Mackensen, quartus-Verlag Bucha bei Jena 2010, ISBN 978-3-936455-87-8

Schachbordelle
35 Erotische Gedichte und Geschichten 
Hrsg. von Jens-Fietje Dwars mit fünf Zeichnungen von Karl-Georg Hirsch, quartus-Verlag Bucha bei Jena 2012, ISBN 978-3-943768-06-0

Die fünfte Dimension
33 Erotische Gedichte und Geschichten 
Hrsg. von Jens-Fietje Dwars mit Zeichnungen von Roger Bonnard, quartus-Verlag Bucha bei Jena 2014, ISBN 978-3-943768-31-2

Alle Bücher sind im quartus-Verlag oder der Menantes-Literaturgedenkstätte erhältlich.